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Fragen & Antworten: Individualsoftware

Q & A zur individuellen Softwareentwicklung

Mit diesem Beitrag starten wir unsere neue Reihe „Fragen und Antworten zu …“. Dabei erörtern wir häufig gestellte Fragen, die uns von Kunden und Interessenten im Vorfeld eines Projekts erreichen. Wir versuchen, diese Fragen kurz und prägnant zu beantworten und so eine erste Orientierung zu geben.

Wir beginnen mit dem Bereich „Individuelle Softwareentwicklung“.

Q: Was ist Individualsoftware?

A: Bei Individualsoftware handelt es sich um eine Anwendung, die genau auf den Bedarf des Kunden zugeschnitten wird. Im Gegensatz zu Standardlösungen kann so ein Produkt geschaffen werden, welches genau die Anforderungen des Unternehmens erfüllt. Einen ausführlicheren Artikel zu Individualsoftware finden Sie hier.

Q: Was kostet individuelle Softwareentwicklung?

A: Diese Frage kann natürlich nicht pauschal beantwortet werden. Jedoch lässt sich sagen, dass die Entwicklung eigener Software mehr Zeit und Aufwand in Anspruch nimmt. Die Entwicklung einer einfachen Applikation mit geringem Funktionsumfang kann bereits ab 5.000 Euro möglich sein. Komplexere Software mit vielen Funktionen und dem entsprechenden Design kann hingegen von 10.000 Euro aufwärts kosten.

Q: Wie lange dauert die Entwicklung von Individualsoftware?

A: Auch das hängt natürlich maßgeblich vom Projektumfang ab. Ausschlaggebend ist auch die Phase der ordentlichen Vorbereitung und Planung. In aller Regel wird man mehrere Wochen bei einem einfachen bis hin zu mehreren Monaten bei einem komplexeren Softwareprojekt benötigen.

Q: Was hat der Interessent im Vorfeld zu beachten?

A: Die Idee ist geboren, der Bedarf ist geklärt. Je genauer die Anforderungen an das gewünschte Produkt vom Kunden definiert wurden, desto schneller kann das Softwareentwicklungsunternehmen mit den Planungen und somit den Kosten- und Aufwandseinschätzungen beginnen. Der Interessent sollte alle Anforderungen an das Projekt schriftlich darlegen und so genau, wie möglich, die gewünschten Abläufe definieren. Dies hilft auch dem Interessenten, neue Aspekte und Funktionen zu entdecken, die ihm vorher möglicherweise nicht bewusst waren.

Q: Muss der Interessent bereits alles durchdacht haben?

A: Nein. Die Aufgabe des IT-Unternehmens ist es, den Interessenten zu beraten und ihn bei der Entwicklung seiner Ideen zu unterstützen. Durch seine Erfahrung kann es dem Auftraggeber nicht nur wertvolle Hinweise zur Usability, Design und Funktionalität liefern, sondern in der persönlichen Beratung auch gemeinsam mit dem Interessenten neue Ideen entwickeln und bewerten. Je mehr Gedanken sich der Interessent aber im Vorfeld bereits gemacht hat, desto einfacher und schneller werden alle folgenden Prozesse von statten gehen.

Q: Was ist ein Lastenheft?

A: Im Lastenheft legt der Interessent alle Funktionen und Anforderungen dar, die die neue Software mit sich bringen muss. Das Lastenheft muss schriftlich und so detailreich wie möglich erstellt werden.

Q: Und was ist das Pflichtenheft?

A: Im Pflichtenheft legt das Softwareunternehmen schriftlich dar, welche Funktionen umgesetzt werden und wie dies technisch erfolgen wird. Das Pflichtenheft bildet die Grundlage für das Angebot.

Q: Wann wird die fertige Software bezahlt?

A: In aller Regel wird ein Anteil von 20 Prozent zu Beginn der Arbeiten berechnet. Der restliche Betrag wird nach Fertigstellung und Abnahme fällig. Bei größeren Projekten wird zusätzlich ein Zahlungsplan über mehrere Wochen oder Monate erstellt.

Q: Gibt es versteckte oder Folgekosten?

A: Im Vorfeld sollte bedacht werden, dass Software, im Besonderen Webapplikationen und Apps, einen Server benötigt. Kosten für Server, Webhosting oder Domains sollten also im Vorfeld eruiert werden. Nach der Fertigstellung der Applikation muss man auch bedenken, dass sich technische Änderungen im Laufe der Zeit ergeben. Software sollte also regelmäßig gewartet und gepflegt werden. Bei bekannt gewordenen Sicherheitslücken ist zudem schnelle Abhilfe zu schaffen. Hier bietet sich ein Wartungs- und Pflegevertrag mit dem Softwareunternehmen an.

Q: Wem gehört die Software nach der Fertigstellung?

A: Sofern nichts anderes vereinbart wird, erhält der Auftraggeber das uneingeschränkte Nutzungsrecht am Produkt. Kurz gesagt kann er dann damit machen, was er möchte. Der Kunde erhält auch den Source Code der Software sowie eine ausführliche Dokumentation.

Q: Ist der Kunde am Entwicklungsvorgang beteiligt?

A: Ja. Zu Beginn des Projekts werden Milestones vereinbart. Der Kunde wird dann regelmäßig mit dem aktuellen Entwicklungsstand konfrontiert. Dies ermöglicht beiden Seiten, Abweichungen vom Entwicklungsziel rechtzeitig zu erkennen und entgegen zu steuern. Außerdem können so neue Gedanken und Ideen entwickelt und ggf. mit einbezogen werden.

Q: Binde ich mich an das IT-Softwareunternehmen, welches die Entwicklung durchgeführt hat?

A: Ja und nein. In einer vertrauensvollen Partnerschaft werden Entwickler und Kunde gemeinsam weiter am Projekt arbeiten. Beispielsweise könnte der Kunde die Software weiterentwickeln wollen. Dann wird er auf die ursprünglichen Entwickler zugreifen, da diese das Produkt natürlich in- und auswendig kennen. Jedoch ist der Kunde bei uns stets in der Lage, die Software, aus welchen Gründen auch immer, auch von einem anderen Unternehmen weiterentwickeln oder pflegen zu lassen. Durch eine ausführliche Softwaredokumentation und stete Kooperation entscheidet der Auftraggeber selbst, wie er mit dem Softwareprodukt weiter verfahren möchte.

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